Art: Ideenwettbewerb
Ort: Natz-Schabs, Italien
Zeitraum: 2012
Team: Alexander Pfanzelt, Melanie Haid

Landschaft ist etwas sich ständig Veränderndes. Das Hochplateau ist von jeher auf Grund seiner Lage eine Kulturlandschaft, das bedeutet bis auf wenige Ausnahmen wird die Landschaft intensiv bewirtschaftet. Man spricht von einer „zweiten Natur“. Das Ex-Nato Areal stellt in diesem Kontext einen Sonderfall dar, es handelt sich um eine „dritte Natur“. Von dieser spricht man, wenn beispielsweise ein ehemaliges Militärgelände sich mitsamt seiner Infrastruktur zu einer mutierten „ersten Natur“ entwickelt. Diese Entwicklung wollen wir in unserem Projekt „die dritte Landschaft“ zeigen. Das Projekt versucht die Potentiale der Natur zu nutzen und die im Laufe der letzten 15 Jahren entstandenen Naturlandschaft in einen aktiven Dialog zur umgebenden Kulturlandschaft zu bringen. Das schafft auf dem Hochplateau einen einmaligen Ort, welcher als Lebensraum von Einheimischen, regionaler Bevölkerung und Touristen bestaunt und benutzt werden kann. Ziel ist es das Gelände im Landschaftsmuster zu integrieren, d.h. die Nutzung seiner Umgebung in Teilen aufzunehmen. Der Natur sollte die Möglichkeit gegeben werden, sich weiter frei entfalten zu können, damit sie dem Besucher die Dualität zwischen Kultur- und Naturlandschaft offenlegt.