2017 / SCH

Art: Sanierung Denkmalschutz Ort: Hohenschwangau, Deutschland Zeitraum: 2017 -
Planungsumfang: LPh 1-9 Größe: 1450 m²
Team: Alexander Pfanzelt, Tobias Niggl, Gerald Haselwanter (Studie),

Das Schlossbräu in Hohenschwangau ist Teil des Ensembles mit der Alpenrose, dem Museum der bayerischen Könige, der Busgarage, der Alpseestube und der gegenüberliegenden Wagenremise. Sie bilden den historischen Kern Hohenschwangaus. 1555 wurde das Gebäude als Stallungen erbaut. Zu der Nutzungsänderung als Gastronomiebetrieb kam es 1920. Um das weitere Fortschreiten der auftretenden Schäden zu verhindern und den Erhalt des historisch wichtigen Baudenkmals zu sichern benötigt der Dachbereich dringenden Handlungsbedarf. Eine dauerhafte Wiederherstellung der Tragsicherheit unter Einbeziehung sämtlicher Aspekte der Denkmalpflege wird geschaffen. Ebenfalls werden Fassade, Fenster, Stützen und der Bodenaufbau im Erdgeschoss renoviert. Ziel ist es dabei die Nutzung des Gaststättengewerbes im Erdgeschoss aufrecht zu erhalten. Das prägende Erscheinungsbild des Schlossbräus mit Bezug zur Landschaft wie dem Alpsee und den Alpengebirge ist als sehr wertvoll einzuschätzen.