pfanzelt architekten
Brandach 39d
D – 86983 Lechbruck am See

tel. +49 8862 987398
fax. +49 8862 987399
mail@pfanzelt-architekten.com

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Schlossbrauhaus

art

Erweiterungsbau

ort

Schwangau, Deutschland

zeitraum

2019 - 2022

planungsumfang

Lph 1 - Lph 9

größe

825 m²

team

Alexander Pfanzelt, Florian Fender
Tobias Niggl, Elisbeth Bader

fotograpie

Gerhard Bumann

Das Schlossbrauhaus benötigt in Teilbereichen eine Umgestaltung bzw. Erweiterung des Angebots. Die Gesamtmaßnahme bestehend aus 3 Bauteilen beinhaltet die Erneuerung des Eingangsbereiches, Unterbringung einer Grillstation und ein Gewerbehaus.​

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Haus epl

art

Neubau Einfamilienhaus

ort

Lechbruck am See, Deutschland

zeitraum

2021 -

planungsumfang

Lph 1 -

größe

272m²

team

Alexander Pfanzelt, Florian Fender, Elisabeth Bader

Projektbeschreibung folgt.

Baron-Gütl-Haus

art

Ersatzneubau

ort

Hohenschwangau, Deutschland

zeitraum

2020 -

planungsumfang

Lph 1 -

größe

370 m²

team

Alexander Pfanzelt, Florian Fender, Elisabeth Bader

In Hohenschwangau soll ein Ersatzneubau für das durch Brandschaden zerstörte Verwaltungsgebäude entstehen.​

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depotplanung

art

Innenraumgestaltung

ort

Füssen, Deutschland

zeitraum

2021 - 2022

planungsumfang

Lph 1 - 3

größe

464m²

team

Alexander Pfanzelt, Elisabeth Bader

Das Museum im Kloster St. Mang benötigt eine größere Depotfläche. Die zurzeit nicht genutzen Räume in einem nahe stehenden Gebäude werden als Depot umgenutzt.

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haus rau

art

Neubau Einfamilienhaus

ort

Rauhenzell, Deutschland

zeitraum

2019 - 2020

planungsumfang

Lph 1 - 8

größe

165 m²

team

md architektur in Kooperation mit
pfanzelt architekten - Alexander Pfanzelt

fotographie

Frithjof Kjer

Das zweigeschossige Einfamilienhaus steht am Rand einer landwirtschaftlichen Fläche in Rauhenzell bei Immenstadt. Durch die klare Kubatur und die vorvergraute Fassade, gliedert es sich trotz der großen Verglasungen gut in die ländliche Bebauung ein. Damit das Gebäude wie ein Stadl inmitten eines Feldes wirkt, wurde großer Wert auf möglichst geringe versiegelte FLächen um das Gebäude gelegt. Durch den Luftraum zwischen dem Erd- und Obergeschoss wirkt das Gebäude großzügig und der Eingangsbereich wird gleichmäßig mit Licht durchflutet.

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wettbewerb floßrgasse

art

Realisierungswettbewerb
- Neubau einer Wohnanlage, Floßergasse Füssen -

ort

Füssen, Deutschland

zeitraum

2020

planungsumfang

Wettbewerb

größe

-

team

Alexander Pfanzelt, Florian Fender, Elisabeth Bader, Tobias Niggl. In Kooperation mit Buero Haselwanter, Kieran Fraser Landscape Design sowie Dr. Schütz Ingenieure

STÄDTEBAULICHE SITUATION

Das Gebäude befindet sich im historischen Kern Füssens, unterhalb des Franziskanerklosters. Vom über dem Grundstück liegenden Franziskanerkloster besteht eine direkte Draufsicht auf das Gebäude. Daher nimmt die Dachfläche als fünfte Fassade eine signifikante Rolle ein, da diese vom sogenannten Quaglioblick zum prägenden Stadtbild Füssens gehört. Die heterogene Dachlandschaft Füssens setzt sich aus Dächern mit unterschiedlichen Dachneigungen und Ausrichtungen zusammen. Im Zentrum stehen das Hohe Schloss sowie das Rathaus der Stadt Füssen (ehem. Benediktinerkloster) die das Ortsbild seit Jahrhunderten beständig prägen. Das neu zu errichtende Gebäude hat sich daher in seiner Erscheinung in die bestehende Struktur einzugliedern und als Teil des Gesamtensembles wahrgenommen werden.

FREIRAUMKONZEPT

Zwischen Kloster, Kirche, mittelalterlichen Wohnhäusern und Wegen aus Kleinsteinpflaster schmiegt sich der höhenvermittelnde Hang mit seinem derzeit wilden Bewuchs und dem seitlichen Bestandsweg wie selbstverständlich in das Stadt-, Raum- und Zeitgefüge. Die neue Hanggestaltung greift die Ästhetik der Wildnis und die Selbstverständlichkeit der Ruderalpflanzen auf. Die „vermeintliche“ Wildnis wird bewusst inszeniert und gepflanzt. Durch das üppige Grün schlängelt sich die neue Erschließung gemächlich und still den Hang hinauf - bis zum neu errichteten Quaglio-Aussichtspunkt. Der Weg reagiert auf das Gelände und bietet zwischen den steilen Treppenabschnitten auch längere flache Strecken mit Bänken zum Entschleunigen und Verweilen. Das Kleinsteinpflaster der Altstadt wird fortgeführt bis hinein in die Aula des Hauses und erschließt die neue Wohnbebauung. Das Treppenhaus ist im Konzept atmosphärisch dem Garten zugeordnet, was neben dem Pflasterbelag auch an der sowohl physischen als auch visuellen Verbindung der Kletterstämme von der Erschließung zum Spielbereich zu erkennen ist. Beim Umgang mit der Freifläche wird darauf geachtet, dass keine Eingriffe in den Boden erfolgen, Abgrabungen und Begradigungen erfolgen nur in minimal notwendigem Umfang. Der Spielplatz ist als naturnaher Kinderspielbereich angedacht, der auch die Topographie der Hangsituation und dessen Vegetation als Spielfläche sieht und künstliche Spielgeräte nur eine untereordnete Rolle spielen. Die Pflasterung in der Floßergasse wird auch für den Bereich des zu errichtenden Gebäudes verwendet, so dass ein schwellenloser Übergang vom nichtöffentlichen zum öffentlichen Raum erfolgt.

GEBÄUDEGESTALTUNG

Das Gebäude wird wie die Wohngebäude in der Füssener Altstadt als verputzte Lochfassade ausgebildet. Die häufig vorzufindenden Putzmuster wie beispielsweise Strukturputz und gekämmter Rauhputz und Fensterfaschen werden zur Gliederung der Fassade eingesetzt. Die flachen Dächer werden einerseits zur Ausnutzung des maximalen Bauvolumens verwendet, andererseits in Anlehnung an die Dächer der umgebenden Gebäude in der Floßergasse. Alle Dächer des Gebäudes sollen mit roten Dachziegel eingedeckt werden. Dies stellt für den Betrachter die fünfte Fassade als Teilmerkmal des Quaglioblick dar. Auf Grund der beengten Zufahrt durch die Kernstadt Füssens soll das Gebäude vor Ort in Ziegelbauweise werden. Dies ermöglicht eine Materialbringung mit kleineren Baufahrzeugen und Hebewerkzeugen. Die Außenwände werden in Ziegelbauweise in ausrechender Stärke ohne zusätzliche Dämmung ausgeführt. Die Decken sind aus Stahlbeton. In Verbindung mit der Putzfassade gliedern sich die neuen Gebäude in das Gesamtensemble Füssens ein, ohne hervorzutreten. Das Treppenhaus ist als Kaltraum zwischen den beiden Gebäuden mit geschuppter Glasfassade und begrüntem Flachdach ausgebildet. Das Treppenhaus ist auf Grund des Zuschnitts des Grundstücks großzügig gehalten und erhält dadurch gerade im Erdgeschossbereich durch den angrenzenden Spielbereich den Charakter eines sozialen Gemeinschaftsbereichs. Ebenso ist vom Erschließungsbereich ein Bypass zu Abstell-, Müll und Fahrradraum vorhanden.

Schloss weizern

art

Sanierung Denkmalschutz

ort

Weizern - Eisenberg, Deutschland

zeitraum

2020 -

planungsumfang

Lph 1 -

größe

225 m²​

team

Alexander Pfanzelt, Tobias Niggl, Elisabeth Bader

Das ehemalige Amtshaus in Weizern, erbaut für die Herrschaft Eisenberg, führt zurück bis in das Mittelalter. Der zweigeschossige Bau mit steilem Satteldach wurde 1711 von dem bekannten Allgäuer Architekten Johann Jakob Herkommer saniert. Nach historischem Vorbild soll das "Schlössle" restauriert werden.

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bauernhaus -Beim Spix

art

Sanierung Denkmalschutz

ort

Lechbruck am See, Deutschland

zeitraum

2020 -

planungsumfang

Lph 1 -

größe

135 m²

team

Alexander Pfanzelt, Elisabeth Bader

Das ehemalige Bauernhaus aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts liegt an der Via Claudia in Lechbruck am See. Dieser Mittertennbau wird denkmalgerecht saniert.

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Haus RBA

art

Sanierung Denkmalschutz

ort

Bayerstetten / Nesselwang, Deutschland

zeitraum

2020

planungsumfang

Lph 1

größe

369 m²

team

Alexander Pfanzelt, Tobias Niggl , Florian Fender

In Bayerstetten bei Nesselwang steht ein zweigeschossiger Ständerbau mit Flachsatteldach aus dem 17. - 18. Jahrhundert. Das ehemalige Bauernhaus mit dem historisch erhaltenem Holzbau wurde nach Ende des 30-jährigen Krieges in Standerbohlenbauweise erbaut. Um den Erhalt des Gebäudes zu sichern wird das Haus nach historischem Vorbild saniert.​​

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Kloster St. Mang

art

Machbarkeitsstudie

ort

Füssen, Deutschland

zeitraum

2020 -

planungsumfang

Lph 1

größe

11.760 m²

team

Alexander Pfanzelt, Elisabeth Bader, Tobias Niggl

Projektbeschreibung folgt.

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Anbau schlafhaus

art

Erweiterungsbau

ort

Prem, Deutschland

zeitraum

2020 - 2022

planungsumfang

Lph 1 - 5

größe

33 m²

team

Alexander Pfanzelt, Tobias Niggl
Elisabeth Bader

Die Bauherren äußern den Wunsch eines Schlafzimmers im Obergeschoss. Der eingeschossige Bau mit flachem Walmdach lässt keine Möglichkeit eines Schlafzimmers im Dachgeschoss zu. Ein „aufgestocktes“ Nebengebäue mit den Anforderungen eines Schlafzimmers, WC/Dusche und Ankleideraum soll entstehen.

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Altes Landratsamt​

art

Dach- und Fassadensanierung

ort

Füssen, Deutschland

zeitraum

2021

planungsumfang

Lph 1 - 3

größe

-

team

Alexander Pfanzelt, Tobias Niggl

Auf Grund von sichtbaren Schäden an der Gebäudehülle beauftragte uns die Stadt Füssen mit der Sanierung der Fassade einschließlich des Dachtragwerks der Augsburger Straße 15 in Füssen. Das um 1900 erbaute "Alte Landratsamt" wurde in Zusammenarbeit mit Dr. Schütz Ingenieure aufgenommen und die Schäden dokumentiert. Ein Sanierungskonzept mit Kostenschätzung wurde der Stadt Füssen vorgelegt.

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Haus GEH

art

Wohnhaus

ort

Bad Aibling, Deutschland

zeitraum

2020

planungsumfang

Lph 1 - 5

größe

165 m²

team

Alexander Pfanzelt, Christoph Eppacher,
Elisabeth Bader

Neubau eines Einfamilienhauses in Bad Aibling.

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Treppe Schloss hohenschwangau

art

Sanierung der Treppe

ort

Hohenschwangau, Deutschland

zeitraum

2019 - 2021

planungsumfang

Lph 1 - 8

größe

team

Alexander Pfanzelt, Florian Fender

Die Freitreppe des Schlosses Hohenschwangau ist aus statischen Gründen zu sanieren. Die Maßnahmen durch die notwendigen Änderungen an der Absturzsicherung sind entsprechend der Rekonstruktion des historischen Erscheinungsbildes gewählt worden, um den zeitgenössischen Betrachter des Schlosses das ursprüngliche Entree erfahrbar zu machen.​

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stadthaus - uff dem hoff

art

Sanierung Denkmalschutz

ort

Füssen, Deutschland

zeitraum

2019 - 2021

planungsumfang

Lph 1 - 4

größe

1300 m²

team

Alexander Pfanzelt, Tobias Niggl, Florian Fender

Sanierung eines Wohn- und Geschäftshauses. Projektbeschreibung folgt.

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Apotheke am hauptplatz

art

Innenraumgestaltung

ort

Peiting, Deutschland

zeitraum

2019 -2021

planungsumfang

Lph 1 - Lph 8

größe

236 m²

team

Alexander Pfanzelt, Elisabeth Bader

Die Apotheke am Hauptplatz zieht um. Die Gestaltung der neuen Räumlichkeit folgt dem Konzept der geradlinigen und zurückhaltenden Innenarchitektur, um den Arzneimitteln die Aufmerksamkeit zu überlassen.

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enzian Apotheke

art

Neugestaltung Innenraum

ort

Garmisch-Partenkirchen, Deutschland

zeitraum

2019-2022

planungsumfang

Lph 1 - 4

größe

157 m²

team

Alexander Pfanzelt, Elisabeth Bader

Die Apotheke wird dem technischen Niveau von Heute angepasst. Im gleichen Zug bekommt die Apotheke eine neue, zeitbeständige Raumgestaltung.

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Stadthaus - bontes jucherd

art

Sanierung Denkmalschutz

ort

Füssen, Deutschland

zeitraum

2018 -

planungsumfang

Lph 1 -

größe

260 m²

team

Alexander Pfanzelt, Tobias Niggl, Elisabeth Bader

Die Bauaufgabe ist eine denkmalgerechte Sanierung eines der ältesten dokumentierten Gebäude Füssens. Durch den möglichst reduzierten Eingriff in das Gebäude soll ein nachhaltiger Erhalt erreicht werden. Die Bausubstanz geht bis auf 1481 zurück. Der Rückbau zum Originalzustand soll die wichtigen historischen Bestandteile aufwerten. Durch die teilweise schlechte Bausubstanz ist eine Verbesserungen des Tragwerks und des Brandschutzes, sowie die Erneuerung der Sanitär- und Elektroinstallationen notwendig.

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Wassermühle

art

Sanierung Denkmalschutz

ort

Friedland, Deutschland

zeitraum

2019 - 2021

planungsumfang

Lph 1 - 5

größe

-

team

Tobias Niggl

fotographie

Josef Gunkel (Fotografie 4 & 5)

Sanierung einer Wassermühle in Friedland. Projektbeschreibung folgt.

EG
OG
DG
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Wohnungsbau

art

Neubau

ort

Lechbruck am See, Deutschland

zeitraum

2019 - 2022

planungsumfang

Lgh 1 - 9

größe

400 m² je Gebäude

team

Alexander Pfanzelt, Christoph Eppacher, Florian Fender,
Elisabeth Bader

Projektbeschreibung folgt.

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bauernhaus - Beim Grill

art

Sanierung Denkmalschutz

ort

Lechbruck am See, Deutschland​

zeitraum

2017 -2020

planungsumfang

Lph 1 - 9

größe

250 m²

team

Alexander Pfanzelt, Florian Fender
Max Dünßer, Tobias Niggl, Elisabeth Bader

Im ältesten Ortsteil Lechbrucks liegt das denkmalgeschützte Gebäude, ein ehemaliges Bauernhaus. Dies wird durch einen minimalinvasiven Eingriff modernisiert. Das Haus befindet sich im oberen Stockwerk im Originalzustand. Eine Teilung des Anwesens führte von der Typologie des Bauernhauses zu einem Doppelhaus mit gemauerter Trennwand. Der Erhalt der historischen Holzbauteile und Fenster steht im Vordergrund. Ebenso werden alle ursprünglichen Materialien und Strukturen in den Urzustand rückgebaut und konserviert, um eine dauerhafte Wohnnutzung zu ermöglichen. Mit der Gegenüberstellung von Alt und Neu durch die Wahl der Materialien ergibt sich eine sichtbare Trennung von historischer Substanz und neuem Einfluss. Die Tenne wandelt sich durch seine Großzügigkeit in der Höhe zu einem offenen Wohnraum. Um den sehr hohen Erhaltungswert der Innenräume aufrechtzuerhalten bekommt der Bau eine Außendämmung mit Putzfassade, sowie eine Aufdach-Dämmung aus natürlichen Materialien. ​

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Haus MGM

art

Wohnhaus

ort

Steingaden, Deutschland

zeitraum

2017 -2020

planungsumfang

Lph 1 - 9

größe

300 m²

team

Alexander Pfanzelt, Florian Fender
Tobias Niggl, Elisabeth Bader

Der Ersatzbau des Wohnhauses in Steingaden schafft Platz für zwei Wohnungseinheiten anstelle des in die Jahre gekommenen und nicht mehr erhaltenswerten Bestands. Auf einem auskragendem Betonsockel wird das Gebäude als Holzmassivbau mit Wärmedämmung aus Hozweichfaserplatten errichtet. Im Innenbereich bleibt das Holz sichtbar. Der Fussboden wird mit natürlichen Materialien belegt. Das Süddach wird komplett als Photovoltaikanlage ausgeführt. Die Holzschalung ist eine vorvergraute Verkleidung, die auch über die Fenster gelegt wird um einen Sichtschutz zur Straßenseite zu schaffen.

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Schlossbräu hohenschwangau

art

Sanierung Denkmalschutz

ort

Hohenschwangau, Deutschland

zeitraum

2017 - 2019

planungsumfang

Lph 1 - 9

größe

1450 m²

team

Alexander Pfanzelt, Tobias Niggl
Gerald Haselwanter (Studie)

Das Schlossbräu in Hohenschwangau ist Teil des Ensembles mit der Alpenrose, dem Museum der bayerischen Könige, der Busgarage, der Alpseestube und der gegenüberliegenden Wagenremise. Sie bilden den historischen Kern Hohenschwangaus. 1555 wurde das Gebäude als Stallungen erbaut. Zu der Nutzungsänderung als Gastronomiebetrieb kam es 1920. Um das weitere Fortschreiten der auftretenden Schäden zu verhindern und den Erhalt des historisch wichtigen Baudenkmals zu sichern benötigt der Dachbereich dringenden Handlungsbedarf. Eine dauerhafte Wiederherstellung der Tragsicherheit unter Einbeziehung sämtlicher Aspekte der Denkmalpflege wird geschaffen. Ebenfalls werden Fassade, Fenster, Stützen und der Bodenaufbau im Erdgeschoss renoviert. Ziel ist es dabei die Nutzung des Gaststättengewerbes im Erdgeschoss aufrecht zu erhalten. Das prägende Erscheinungsbild des Schlossbräus mit Bezug zur Landschaft wie dem Alpsee und den Alpengebirge ist als sehr wertvoll einzuschätzen.

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Tennishalle

art

Ersatzbau

ort

Füssen, Deutschland

zeitraum

2017 - 2020

planungsumfang

Lph 1 - 8, Bauleitplanung

größe

5283 m²

team

Alexander Pfanzelt, Florian Fender, Tobias Niggl

Die Tennishalle in Füssen ist in die Jahre gekommen und muss saniert werden. Im Zuge einer Aufwertung der Sportzone wird diese in ein urbanes Gebiet umgewandelt. Der Bau ist ein Hybridgebäude, welches die sportliche Verwendung der Halle langfristig sichert. Über der Tennishalle wird ein Wohnbau errichtet. Die Wohneinheiten sind über einen Innenhof (Patio) erschlossen. Dies ermöglicht eine zweiseitige Belichtung der Wohneinheiten.

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Apotheke AM Hauptplatz

art

Neugestaltung Innenraum

ort

Peiting, Deutschland

zeitraum

2017 - 2019

planungsumfang

Lph 1 - 3

größe

125 m²

team

Alexander Pfanzelt, Tobias Niggl, Elisabeth Bader

Eine zeitlose Modernisierung einer Apotheke. Das Raumkonzept aus den 70ger Jahren weicht einem natürlichen geradlinigen Entwurf. Durch die komplette Verkleidung in Tanne ergibt sich ein ruhiger Offizinbereich, welcher durch Regale aus Schwarzstahl unterbrochen wird. Der zurückhaltende Innenraum hebt die medizinischen Produkte hervor. Arbeitsabläufe werden durch neuste technische Apparaturen vereinfacht und der Arbeitsbereich für die Apotheker und Pharmazeutisch-technischen Assistentinnen optimiert.

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lechpark

art

Platzgestaltung

ort

Lechbruck am See, Deutschland

zeitraum

2015 - 2017

planungsumfang

Lph 1 - 8

größe

3600 m²

team

Alexander Pfanzelt, Gerald Haselwanter, Stefan Wirth

fotographie

Christian Flatscher

Eine neue Ortsmitte soll nicht nur vorhandene Räume oder Plätze miteinander verbinden, sondern auch Charakteristisches sichtbar machen. Zur Geschichte von Lechbruck gehörte traditionell das Flößen am Lech. Im Umfeld des Rathauses vermittelt eine neue Parklandschaft zwischen der Uferzone und bereits vorhandenen Plätzen und Einrichtungen im Dorf. Um den „genius loci“ auch über ein regionales Material zum Ausdruck zu bringen, fiel die Wahl auf ein bislang noch nie verwendetes Material, den Allgäuer Nagelfluh. Hier wurde der Stein gesägt, wodurch dem auch unter der Bezeichnung „Herrgottsbeton“ bekannten Naturprodukt eine zeitgemäße Note verliehen werden konnte.

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Haus bra

art

Wohn- und Atelierhaus

ort

Lechbruck am See, Deutschland

zeitraum

2015 - 2017

planungsumfang

Lph 1 - 9

größe

168 m² | 880 m³

team

Alexander Pfanzelt, Max Dünßer, Stefan Wirth

fotographie

Christian Flatscher

In einem historischen Ortsteil von Lechbruck entstand ein Gebäude für eine multifunktionale Nutzung als Wohn- und Atelierhaus. Eine Wandscheibe trennt eine Maisonette, die heute das Studio eines Architekten ist, von zwei Wohnungen. Den Baukörper kennzeichnen scharfkantige Einschnitte in das Volumen (Eingang, Terrassen), die verglaste Fassade des Ateliers und die gänzlich unterschiedlichen Werkstoffe, welche die Kubatur äußerlich umhüllen. Gemäß dem Prinzip der „fünf Fassaden“ eines Hauses wurde jeder Außenfläche oder -seite ein spezifisches Material und somit eine eigene „haptisch-optische Welt“ zugewiesen (Lärche, Polykarbonat, Wellplatten, Putz, Ziegel).

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Haus V

art

Neubau Einfamilienhaus

ort

Lechbruck am See, Deutschland

zeitraum

2015 - 2017

planungsumfang

Lph 1 - 9

größe

150m²

team

Alexander Pfanzelt, Max Dünßer, Stefan Wirth

visualisierung

rococoon

fotographie

Christian Flatscher

Spielerisch-lustvoll konzipiertes Familiendomizil mit Blick auf den Lech, bestehend aus einem Wohnhaus und einem Schlafhaus. Vorbild für den Entwurf war das Puppenhaus mit seiner offenen Front, die hier aber verglast wurde. In den Leerräumen im Inneren der Häuser wurden Raumzellen angeordnet. So entwickelte sich ein Konzept mit durchlässigen Räumen bzw. geschlossenen Kammern. Es soll den Bewohnern sowohl „Familienwirbel“ als auch Rückzugsmöglichkeiten bieten. Das Schlafhaus besteht aus Beton und wurde in seinem Inneren mit wärmendem Holz verkleidet, das Wohnhaus verfügt außen über eine Holzfassade und überlässt innen dem wärmeregulierenden Sichtbeton die „Show“.

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Haus M

art

Einfamilienhaus

ort

Riezlern - Kleinwalsertal, Österreich

zeitraum

2016 - 2018

planungsumfang

Lph 1 - 9

größe

-

team

Alexander Pfanzelt, Florian Fender, Tom Hillebrand

fotographie

Christian Flatscher

Das Einfamilienhaus am Ortsrand von Riezlern im österreichischen Kleinwalsertal wurde auf einer grünen Anhöhe errichtet. Die in Bezug auf die Aussicht besonders günstige Lage des Gebäudes ergab sich aus der Situation des Bauplatzes, der eine starke Neigung aufwies. Der Bau sollte neben den Wohnräumen für die Familie des Bauherrn eine separat begehbare Wohnung aufnehmen. Für die Umsetzung dieses Raumprogramms wurden die natürlichen Gegebenheiten des Terrains voll genutzt, indem die Wohnräume in bevorzugter Aussichtslage über den zusätzlich gewünschten Raumeinheiten angeordnet wurden. Die Wohnzone wurde in Holzsmassiv- und Sichtbetonbauweise errichtet. Sie liegt leicht auskragend auf einem massiven Sockel auf. Der Eingangsbereich befindet sich auf der Ebene des Sockels, wo die Einliegerwohnung eingerichtet wurde. In den eigentlichen Wohnbereich gelangt man über eine Stahlbetontreppe. Diese wird mit dem Streiflicht aus dem oberen Geschoss belichtet. Charakteristisches Merkmal des Einfamilienhauses ist die dreidimensionale Verkleidung der Balkone, welche als Sitzmöbel genutzt werden.

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Haus g

art

Wohnhaus

ort

Augsburg, Deutschland

zeitraum

2017

planungsumfang

Lph 1 - 4

größe

-

team

Alexander Pfanzelt, Florian Fender

Projektbeschreibung folgt.

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Rathaus Kassel

art

Sanierung Fassade

ort

Kassel, Deutschland

zeitraum

2017

planungsumfang

Wettbewerb

größe

-

team

Alexander Pfanzelt, Florian Fender, Ian Gillis gemeinsam mit bffgmbh Stuttgart

Der 40 Jahre alte K-Flügel des Rathauses muss saniert werden. Das Konzept lehnt sich an einen homogenen Baukörper im Stadtraum. Alle hervortretenden Elemente werden in die neue Fassade integriert. Eine neue Fassade aus Aluminiumrahmen mit Prasscheiben oder Streckmetall in Bronzefarben ergeben ein einheitliches Gebäude mit farblicher Referenz zum historischen Rathaus. Die Nutzung der Sockelzone als Parkhaus wird durch die neue Fassade verdeckt und eine Aufwertung des Straßenraums erreicht. Das Verwirklichen eines Gebäudes von hoher ökologischer, ökonomischer, sozialer, technischer und funktioneller Qualität bei dem die Inneren und Äußeren Parameter im Gleichgewicht stehen ist das Ziel. Als Pendant zum Kinokomplex ergibt das Gesamtvolumen einen wahrnehmbaren Stadtraum.

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Liechtenstein

art

Ausstellung

ort

Venedig

zeitraum

2017 - 2018

planungsumfang

-

größe

137 m²

team

Alexander Pfanzelt, Gerald Haschwanter, Ian Gillis

Ein Ideenwettbewerb der Universität Liechtenstein mit dem Auftrag der Darstellung Liechtensteins auf der Biennale in Venedig 2018. Bei dem Entwurf mit dem Titel "free the space : free the people" sollen unscheinbare Plätze und Flächen reaktiviert werden. Viele davon werden nur als Verbindungsstücke oder geschützte Grünflächen wahrgenommen. Diesen Bereichen sollte mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Freiheit ist sowohl dem Raum als auch dem Benutzer gegeben. So kann ein grasbewachsener Hügel zum Grillplatz werden oder ein Kreisverkehr zu einem interaktiven Garten mit Blumendüften, die den Auspuff des Autos herausfordern. Mit mobilem, aufblasbarem Mobiliar können die Besucher ihren eigenen Bereich gestalten, aus denen sich sodann neue Perspektiven und Möglichkeiten für den Benutzer entwickeln um mit ihrer Umgebung zu interagieren.​

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Stettiner Hütte

art

Schutzhütte

ort

Naturpark Texelgruppe, Italien

zeitraum

2015 - 2017

planungsumfang

Wettbewerb

größe

-

team

Alexander Pfanzelt, Max Dünßer, Manuel Wukowitsch

visualisierung

rococoon

MIT DER NATUR BAUEN UND NICHT DAGEGEN.

Die Stettiner Hütte wurde seit ihrem bestehen bereits 4 mal durch Lawinen beschädigt bzw. zerstört. 2014 wurde sie bei einem Lawinenabgang strukturell so stark beschädigt, dass sie komplett abgerissen werden musste. Liegt diese Hütte am richtigen Standort? Die Stettiner Hütte ist eine Schutzhütte die nur in den Sommermonaten geöffnet ist. Die Hütte liegt in einer Zone, welche nur durch massive Schutzmaßnahmen zu einer resilienten Behausung werden kann. Zentrale Rolle im Entwurf spielen daher: A. Verschieben des Baukörpers um ca. 6 Meter nach Osten. B. Aufnahme der Gratlinie an der Nordseite des Standortes als Dachoberkante, damit mögliche Lawinen über das Dach gleiten können. C. Reduzierung der Druckgrenze der Lawine auf die Seitenwand bzw. auf die hintere Wand auf jeweils ¼. Durch diese drei Maßnahmen wird der Materialeinsatz um 355 Helikopterflüge allein für diese Bauteile im Vergleich zum Referenzprojekt reduziert. Zudem gilt es die im Tal geltenden Klimastandards für Schutzhütten (3-monatige Öffnungszeit) zu hinterfragen; denn es geht um die graue Energie (fällt bei der Errichtung eines Bauwerks an), die es zu reduzieren gilt. Dies wird bei dem angewandten funktional-ökologisch-ökonomischen Entwurfsprinzip berücksichtigt. Einfluss findet hierbei auch die Typologie des Paarhofs, welche durch die äußeren Einflüsse geformt wird. Es entsteht ein Komplex, der über die „sichere“ Südseite erschlossen und belichtet wird. Das Projekt wurde von der Jury aus der Wertung genommen, da es das vorgegebene Baufeld nicht einhält.

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Haus F

art

Einfamilienhaus

ort

Riezlern/ Kleinwalsertal, Österreich ​

zeitraum

2015 - 2017

planungsumfang

Lph 1 - 9

größe

135 m²

team

Alexander Pfanzelt, Max Dünßer, Stefan Wirth

visualisierung

rococoon

fotographie

Christoph Flatscher

Das Einfamilienhaus im Kleinwalsertal/Österreich wurde auf einer stark geneigten Wiese errichtet. Um das kleine Grundstück gut auszunutzen entstand ein monolithisch wirkender Baukörper über polygonalem Grundriss, plastisch auskragenden Seitenbalkonen und einer unregelmäßigen Lochfassade. Das Ziel der Entwurfsstrategie bestand darin, die Aussichtslage des Grundstücks für die BewohnerInnen so gut als möglich zur Geltung zu bringen. Während in herkömmlichen Einfamilienhäusern ebenerdig die Wohnräume angeordnet sind wurden hier die Garage und Nebenräume angeordnet. Auf den Ebenen darüber befinden sich je um Halbstöcke versetzt (split-level) die Schlafräume und zuoberst hinter großen Fenstern – mit Panoramablick auf die landschaftlich reizvolle Umgebung und den Widderstein – das Wohnzimmer, der Essbereich und die Küche. Um den turmartigen Charakter des Wohnhauses zu steigern, wurde der Baukörper außen mit einer vertikal verlaufenden Holzfassade versehen.

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Haus S

art

Einfamilienhaus

ort

Riezlern - Kleinwalsertal, Österreich

zeitraum

2013 - 2015

planungsumfang

Lph 1 - 9

größe

168m² | 880m³ ​

team

Alexander Pfanzelt, Tom Hillebrand, Moritz Keitel, Max Dünßer

fotographie

Christian Flatscher

Der Neubau eines Einfamilienhauses in Riezlern/ Österreich befindet sich am Ortsrand inmitten von Wiesen nahe dem im Tobel gelegenen Bach. Das Grundstück fällt von Süden nach Norden um ca. 2,50 m ab. Im Gebäude soll neben den Wohnräumen für die Familie eine separate Gästewohnung, sowie ein Büro untergebracht werden. Die Topografie wird so ausgenutzt, dass auf einem massiven Sockel aus Sichtbeton der langgestreckte Wohntrakt in Holzbauweise aufliegt. Der Hauszugang und Eingangsbereich befindet sich in diesem massiven Sockel. Hierin sind zudem die Einliegerwohnung, das Büro sowie sämtliche Nebenräume untergebracht. In den eigentlichen Wohnbereich gelangt man über eine Massivholztreppe auf die Streiflicht vom oberen Geschoss einfällt. Während der Wohnbereich innen in Weißtanne gehalten ist, zeigt er sich nach außen mittels einer vertikalen, dunklen Holzverschalung.

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Dritte Landschaft IN KAUFBEUREN

art

Wettbewerb europan 12

ort

Kaufbeuren, Deutschland

zeitraum

2013

planungsumfang

Idee, Konzept

größe

6,5 ha

team

Alexander Pfanzelt, Moritz Keitel, Max Dünßer,
Gerald Haselwanter

The project site is layered with the categories of nature, build- ings and infrastructure. On both sides of the remaining runway natural growing creates a new landscape pattern. The area of the former air base is approximately a quarter of the whole town of Kaufbeuren. Due to the huge area to develope, the idea of the void becomes the driving force. Nature comes in dialogue with built environment. The former runway acts as a catalyzer between the natural and the artificial zone and en- ables an axis of view from the historical town to the Alps. The planetary garden is the main idea for the whole area, with interventions of different intensions. The separation acts accord- ing to landscape patterns. Three zones are characteristic for the project: A. landscape RUNWAY B. landscape NATURE C. landscape CULTURE.

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Lern Landschaft

art

Wettbewerb

ort

Landshut, Deutschland

zeitraum

2013

planungsumfang

Idee, Konzept

größe

1850 m²

team

Alexander Pfanzelt, Helmut Nederegger,
Tobias Niggl

Der Neubau des Verwaltungs- und Hörsaalgebäudes für die Hochschule Landshut bildet das Tor zur Gesamtanlage. Eingerahmt ist es von zwei Parkflächen für PKWs. Das Gebäude ist als Landschaft zu verstehen, welches sich über der Bestehenden abhebt. Als verbindendes Element zum Gesamtgelände, bildet es den neuen Haupteingang, der als Weg über den bestehenden Park weitergeführt wird. Die “Gebäudelandschaft” wird in drei Bereiche unterteilt: A. Hörsaal mit Foyer B. Verwaltung und C. Eingang Hochschule. Die Fassade ist als Glasfassade angedacht, welche je nach dahinterliegender Funktionszone verschiedene Gradienten an Lichtdurchlässigkeit aufweist. Um im gesamten Gebäude ausreichend Belichtung zu bekommen, bzw. um die Verbindung zum Park/ Natur zu bekommen werden Patios eingefügt. Die Verkehrsfläche/ Foyer wird als fließender Raum gesehen, Treffpunkt für Studierende – Gemeinschafts- und Veranstaltungsort.

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Haus P

art

Neubau Ferienhaus

ort

Lechbruck am See, Deutschland

zeitraum

2012

planungsumfang

Lph 1 - 2

größe

125 m² | 780 m³ ​

team

Alexander Pfanzelt, Christian Hofer ​

Die Bauaufgabe ist ein Ferienhaus für 4 Personen auf einem nahezu Ebenen Grundstück in Lechbruck am See zu errichten. Das Obergeschoss ist ein geschlossener, massiver Baukörper mit einer Wand- und Dachverkleidung ohne Überstand aus Holzschindeln. Auf der Nordseite liegt dieser auf einer Sichtbetonwand, auf den restlichen Seiten wirkt er schwebend. Dieser Effekt wird durch die vollständige Verglasung des Wohnbereichs im Erdgeschoß nach Süden, Osten und Westen erreicht. Die Sichtbetonwand bildet wiederum die Trennung zwischen den verglasten Wohnräumen und den Nebenräumen. Diese umfassen Abstell-, Lager-, Heizraum sowie die Garage im Norden als Flachbau.

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Dritte Landschaft in natz-schabs

art

Ideenwettbewerb

ort

Natz-Schabs, Italien

zeitraum

2012

planungsumfang

-

größe

-

team

Alexander Pfanzelt, Melanie Haid ​

Landschaft ist etwas sich ständig Veränderndes. Das Hochplateau ist von jeher auf Grund seiner Lage eine Kulturlandschaft, das bedeutet bis auf wenige Ausnahmen wird die Landschaft intensiv bewirtschaftet. Man spricht von einer „zweiten Natur“. Das Ex-Nato Areal stellt in diesem Kontext einen Sonderfall dar, es handelt sich um eine „dritte Natur“. Von dieser spricht man, wenn beispielsweise ein ehemaliges Militärgelände sich mitsamt seiner Infrastruktur zu einer mutierten „ersten Natur“ entwickelt. Diese Entwicklung wollen wir in unserem Projekt „die dritte Landschaft“ zeigen. Das Projekt versucht die Potentiale der Natur zu nutzen und die im Laufe der letzten 15 Jahren entstandenen Naturlandschaft in einen aktiven Dialog zur umgebenden Kulturlandschaft zu bringen. Das schafft auf dem Hochplateau einen einmaligen Ort, welcher als Lebensraum von Einheimischen, regionaler Bevölkerung und Touristen bestaunt und benutzt werden kann. Ziel ist es das Gelände im Landschaftsmuster zu integrieren, d.h. die Nutzung seiner Umgebung in Teilen aufzunehmen. Der Natur sollte die Möglichkeit gegeben werden, sich weiter frei entfalten zu können, damit sie dem Besucher die Dualität zwischen Kultur- und Naturlandschaft offenlegt.

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Schiffswirtschaft

art

Gastronomie

ort

Füssen, Deutschland

zeitraum

2012

planungsumfang

Lph 1 - 4

größe

900 m² | 3050 m²

team

Alexander Pfanzelt

Das historische und unter Denkmalschutz stehende "Gasthaus zum Schiff" in Füssen, erbaut im 15. Jahrhundert, wurde in den 90er Jahren vom damaligen Besitzer umgebaut. Dabei wurden, abweichend von der von der Baubehörde freigegebenen Genehmigungsplanung, zusätzliche Maßnahmen durchgeführt. Im Zuge eines Besitzerwechsels sind diese Abweichungen aufgedeckt worden und sollen nun in enger Absprache mit dem Denkmalschutz behoben werden. Dabei gilt es die Belange zwischen Nutzung, Brandschutz und Denkmalschutz zu berücksichtigen, um nachträglich eine Genehmigung für den tatsächlichen Zustand des Gebäude zu erhalten.

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hallo tree

art

Neubau Wohn- und Geschäftshaus

ort

Füssen, Deutschland

zeitraum

2011 - 2013

planungsumfang

Lph 1 - 4

größe

2680m² | 42.050m³

team

Alexander Pfanzelt, Moritz Keitel, Tobias Niggl

Das Projekt der Hallo Tree GmbH ist ein Geschäftshaus mit Tiefgarage in zentraler Lage in Füssen/ Deutschland. Die Funktionen des Objekts beinhalten in den ersten beiden Geschossen einen Herstellerverkauf sowie einen Eishockeygroßhandel, im zweiten Obergeschoss eine Hotelnutzung und im Penthouse drei Wohnungen. Um für dieses Hybridgebäude eine geeignete Fassade zu generieren, wurde ein parametrisches Modell entwickelt. Bezogen auf den zentralen Eingang der Verkaufsräume wurden, je nach Abstand der Fenster zu diesem, die Neigungswinkel der Fensterlaibungen gesteuert. Dies führt zur optischen Hervorhebung des Haupteingangs. Durch die Entscheidung des Investors ergab sich final jedoch eine gravierende Nutzungsänderung. Aus dem eigentlich geplanten Hybridgebäude entsteht ein Wohn- und Geschäftshaus mit 14 Wohneinheiten vom ersten Obergeschoss bis zum Penthouse. Im Erdgeschoss sind zwei Ladenlokale vorgesehen. Der Bebauungsplan der Stadt Füssen lässt im Geltungsbereich keinen Spielraum für Architektur zu. Einzig und allein die rote Fluchttreppe im Osten des Gebäudes stellt eine Ausnahme dar.

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Haus E

art

Neubau Einfamilienhaus

ort

Hirschegg - Kleinwalsertal, Österreich

zeitraum

2011 - 2013

planungsumfang

Lph 1 - 9

größe

195 m² | 1240 m³ ​

team

Alexander Pfanzelt, Daniela Geiger, Melanie Haid ​

fotographie

Christian Flatscher

Der Neubau eines Einfamilienhauses befindet sich im Kleinwalsertal/ Österreich auf einer Meereshöhe von 1300 müNN. Das Grundstück befindet sich etwas über dem Talboden gelegen auf dem Graskamm, der das Kleinwalsertal in das Haupttal mit Blickrichtung Widderstein und dem Schwarzwassertal mit dem Hohen Ifen teilt. Zu diesen Hauptblickrichtungen kommt die nach Norden Richtung Oberstdorf mit Nebelhorn, sowie die zur Kanzelwand hinzu. Beim Innenraum spielt die Durchsicht durchs Gebäude eine zentrale Rolle. Dies wurde durch eine Übereckverglasung des Erdgeschosses nach Süden hin sowie eine komplette Verglasung des Treppenhauses (über zwei Stockwerke) nach Norden hin erreicht. Des Weiteren wurden im Innenbereich anstelle von Wänden Fixverglasungen verwendet, um das Konzept der Durchsicht zu realisieren. Der Innenraum wurde wiederum durch eine auf fünf Seiten geschlossene Loggia erweitert. Anders als eine Terrasse ist diese trotz Höhenlage und entsprechender Witterung am Standort über drei Saisonen nutzbar. Die Außenfassade ist analog dem traditionellen Vorbild, bis auf den weiß verputzen Sockel, mit Holzschindeln aus geschnittener, gehobelter und gefaster Alaskazeder verkleidet. Die Dachunterseite ist ebenfalls aus Brettern mit Alaskazeder ausgebildet. Eine weitere Besonderheit stellen die vierseitigen Fensterverkleidungen aus Aluminiumblech dar, welche dem Baukörper mehr Plastizität verleihen. An einigen Fenstern im Obergeschoss wurden die Laibungswinkel der Verkleidung zudem unterschiedlich ausgefüht, um diesen Effekt zu verstärken.

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Rosenberg Real

art

energetische Sanierung und Dachausbau

ort

Stuttgart, Deutschland

zeitraum

2011 - 2013

planungsumfang

Lph 1 - 4

größe

235 m² | 720 m³ (Dachgeschoss)

team

Alexander Pfanzelt, Moritz Keitel

Das Gebäude an der Ecke Rosenbergstraße, Johannesstraße in den Westhängen Stuttgarts wurde Mitte der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts in den Wiederaufbaujahren errichtet. Energetisch betrachtet ist es in einem nach heutiger Sicht unzureichenden Zustand. Die Rosenberg Real GmbH als Besitzerin des Objektes plant nun das Gebäude energetisch zu sanieren und parallel das Dachgeschoss auszubauen. Das Konzept der energetischen Sanierung sieht die Anbringung eines Wärmedämmverbundsystems und den Austausch der Fenster vor. Hinzu kommen die Anforderungen an den Brandschutz zu den Nachbargebäuden. Der Entwurf des Dachgeschoss ist von der laut Bebauungsplan vorgegebenen Dachneigung zu den Straßenseiten mit je 50° determiniert. Zur Nachbarbebauung ist die Wand im ersten Dachgeschoss senkrecht, danach ebenfalls im 50° Winkel geneigt. Hieraus werden 2-geschossige Gauben entwickelt, die in ihrer Mittelachse in die senkrechte gedreht werden. Am Übergang zum Dach entsteht eine weiche, abgerundete Form. Die auskragenden Bauteile werden scharfkantig ausgeführt. An der Glasfront der Gauben wird ein Rahmen aufgesetzt, in diesem das Beschattungssystem integriert ist. Vor den Gauben entstehen kleine Balkone hin zur Rosenbergstraße. Am Südwest Eck des Gebäudes befindet sich im obersten Dachgeschoss eine Terrasse mit Blick auf den Innenhof.

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swarovski Elements

art

Ausstellungsdesign

ort

Wattens, Österreich

zeitraum

2011

planungsumfang

Entwurf, Materialrecherche

größe

2,50 m²

team

Alexander Pfanzelt, Moritz Keitel

Zur Präsentation von Lampen des Wiener Herstellers Kolarz, welche mit „Swarovski Elements“ gefertigt wurden, erfolgte von der Firma Swaroski der Auftrag, einen Prototyp eines Ausstellungsmöbels zu entwerfen. Ziel des Projekts war es, ein Möbelstück zu entwickeln, welches in verschiedenen Möbelhäusern in Europa diese Produkte von Swarovski zeitgemäß repräsentiert. Als Entwurf wurde eine Wand entwickelt, die aufgrund ihres Materials und ihrer Form keine Spiegelungen der ausgestellten Produkte zulässt. Des Weiteren bietet sie Platz für das unternehmenseigene „Swarovski Magazine“. Entstanden ist ein Möbel aus 3- und 4ecks Flächen, welche die Wand plastisch werden lassen. Die Materialwahl fiel auf Lehmputz (Wand) sowie Epoxidharz (Boden), welche aufgrund ihrer Spezifikationen wenig reflektieren. Farblich wurde das ganze an die Standardfarbe Swarovskis Pantone 877 C angepasst.

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Kunstgalerie

art

Neubau Kunstgalerie

ort

Lechbruck am See, Deutschand

zeitraum

2011

planungsumfang

Lph 1 - 2

größe

140 m² | 680 m³

team

Alexander Pfanzelt

Ein privater Kunstsammler zieht in Erwägung seine Sammlung "norddeutscher Realisten" in Lechbruck am See der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dafür soll ein Neubau inmitten einem Wohngebiet entstehen. Das Konzept ist es, zwei Kuben in einen Dialog miteinander zu bringen. Die Strenge der ausgestellten Bilder soll sich durch dieses Zweier-Ensemble wiederspiegeln. Für die Materialisierung ist vorgesehen, einen weißen, polierten Sichtbetonwürfel einem schwarzen, mit Mustern versehenen Würfel gegenüberzustellen.

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Haus h

art

Einfamilienhaus

ort

Lechbruck am See, Deutschland

zeitraum

2009 - 2010

planungsumfang

Lph 1 - 9

größe

117m² | 780m³

team

Alexander Pfanzelt, Andreas Moling

Als Weiterentwicklung des Konzeptes der nach innen verschobenen Giebelfassaden ist es das letzte Projekt in dieser Trilogie. Durch die Öffnung der Giebelseite nach Süden durch eine Glasfassade und der Miteinbeziehung des Panoramas in die Wohnräume wirkt das Gebäude trotz seiner 117 m2 Wohnfläche groß. Der Bebauungsplan aus den 80er Jahren gibt sehr deutliche Vorgaben über die Form und Materialien des Gebäudes – es wurde in mehreren Punkten eine Befreiung beantragt und genehmigt. Das Raumkonzept ist eine klassische Teilung in die einzelnen Funktionen. Als Sonnenschutz wurde auf der Südseite über die volle Länge ein Balkon angebracht. Als Materialien wurden weißer Verputz, dunkelgraue Fenster und ebenfalls dunkelgraue Dachziegel verwendet. Die Farbe des Daches schafft ein heterogenes Gesamtbild im Baugebiet, welches von einer über Jahre gewachsenen Struktur zeugt.

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Paramount

art

Ausstellung

ort

San Martino di Badia, Italien

zeitraum

2009

planungsumfang

-

größe

-

team

Alexander Pfanzelt, Andreas Moling, Moritz Keitel,
Oliver von Malm, Christoph Peter gemeinsam mit Michael moling / missing

Die zentrale Idee des Konzeptes zur Ausstellung Alpinismus sah raumdefinierende Ausstellungselemente in Form verschiedener abstrahierter südtiroler Berge vor. Das Abhängen der Berge von der Decke und damit das spiegeln in der horizontalen Ebene, schafft eine doppelte Lesbarkeit von Solid und Void bzw. Figur und Grund. Entweder sind die Lamellen als abgehängte Berge zu lesen oder sie bilden den Negativraum dieser – die Täler. Das gesamte System aus Lamellen wurde in unserer Modellbauwerkstatt mit Hilfe einer CNC-Fräse gefertigt und von unserem Team vor Ort montiert. Somit konnte eine durchgehende Qualität, von der ersten Entwurfsskizze bis hin zur letzten Schraubenumdrehung vor Ort gewährleistet werden. Die einzelnen Schichten wurden durch einen programmierten Prozess in Segmente zerlegt – der Größe des Bearbeitungsbettes der Fräse entsprechend. Um diese einzelnen Segmente wieder zu durchgehenden Lamellen zu verbinden, wurde ein Stecksystem entwickelt, welches ohne jegliche weitere mechanische oder chemische Verbindungsmittel eine kraftschlüssige Übertragung herstellen konnte.

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Pre de sura

art

Einfamilienhaus

ort

San Martino in Badia, Italien

zeitraum

2008 - 2010

planungsumfang

Lph 1 - 9

größe

215 m² | 680 m³

team

Andreas Moling, Simon Oberhammer,
Alexander Pfanzelt

Inmitten einer steilen Almwiese befand sich das nicht mehr sanierungsfähige Gehöft „Pre de Sura“., welches abgerissen und durch zwei kleinere Neubauten ersetzt wurde. Eine homogene Hülle aus vertikalen Holzlatten über Dach und Wand lassen die Gebäude als monolithische Körper wirken. Sie erinnern an eine Abstraktion eines klassischen, prototypischen Hauses. Die Fenster sind außen als Rahmen aus Betonfertigteilen ausgebildet. Sie fassen den Blick von innen auf das Bergpanorama der Dolomiten. Zum Teil sind die Rahmen auch im Innenbereich als Sitzmöbel bzw. als Aussenraum als Balkone nutzbar. Durch die in den Hang eingegrabene Garage und Abstellräume, welche die einzelnen Baukörper miteinander verbindet, wirken die beiden Gebäude auf der großen Wiese sehr zurückhaltend – eine wohl einmalige Situation in den Dolomiten.

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Sauna Pension C

art

Hotelerie, Neubau Spa-Bereich

ort

Corvara, Italien

zeitraum

2008 - 2009

planungsumfang

Lph 1 - 2

größe

80m² | 220m³

team

Alexander Pfanzelt, Andreas Moling,
Simon Oberhammer

Der Vorentwurf für den Anbau einer Sauna an die in den 70er Jahren errichtete Pension impliziert die Idee von „innen heiß und außen Eis“. So soll in den Wintermonaten eine Sprinkleranlage, wie man sie in Skiorten für Eiskletteranlagen häufig vorfindet aus der Fassade einen Eisblock machen. Auf diese Metallfassade ist zusätzlich eine Silhouette der lokalen Berge appleziert. Durch eine nächtliche Beleuchtung von innen, kommt diese verstärkt zum Ausdruck. Im Innenbereich ist ein 2-geschossiger Saunabereich mit Ruhebereich untergebracht. Die gesamte Sauna wird ohne großen Eingriff auf eine unbenutzte Terrasse des Bestandsgebäudes aufgesetzt.

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Hotel Alger

art

Beherbergungsbetrieb

ort

Immenstadt, Deutschland

zeitraum

2008 - 2009

planungsumfang

Lph 1 - 4

größe

365m² / 1040m³

team

Alexander Pfanzelt, Moritz Keitel

Im Rahmen einer qualitativen Vergrößerung des bestehenden Fastenkurbetriebs wurde hier ein biologisch / ökologischer Holzbau entworfen. Hier wurde schon im frühsten Stadium des Entwurfs höchster Wert auf die Verwendung möglichst natürlicher und lokaler Materialien gelegt. Zudem beinhaltet das Gebäude eine Betreiberwohnung. Sie ist so konzipiert ist, dass keine optischen Verbindung zum Tourismusbetrieb entstehen und infolgedessen die Privatsphäre der Parteien gewährt wird. Die Fassade und das Dach sollten aus einemhomogenen Material, „mond-geschlagenem“ Lärchenholz aus dem Schwarzwassertal / Österreich ausgebildet werden. Um die durch die großen, oftmals gleichen Fensteröffnungen bedingten Fassadenteilung zu individualisieren sind die Leibungen in verschiedenen Winkel geplant um mehr Tiefe und Plastizität in diesen Volumen entstehen zu lassen. Das Gebäude konnte auf Grund einer nicht nach einem Hinweisschnitt im Bebauungsplan errichteten Straße und der damit in Abhängigkeit stehenden Änderung der Erdgeschossfußbodenhöhe nicht errichtet werden. Nach langer Verhandlung mit der zuständigen Genehmigungsbehörde der Stadt Immenstadt musste ein neuer Entwurf für das Gebäude samt Änderungen des Bebauungsplanes erstellt werden. Aus terminlichen Gründen wurde dieser von einem anderen Architekturbüro erstellt.

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Casa Moling

art

Ausbau Dachgeschoss

ort

San Martino in Badia, Italien

zeitraum

2007 - 2008

planungsumfang

-

größe

60m² | 150m³

team

Andreas Moling, Simon Oberhammer, Alexander Pfanzelt

fotographie

Christian Flatscher

Im Wohnbereich des Malereibetriebs wurde das Dachgeschoss durch einen Flachbau ersetzt. Um einen Einblick von außen zu verhindern, sind horizontale Lamellen vor die Glasfassade und Öffnungen als Außenhaut gesetzt worden. Diese erzeugen eine Tiefe und diffuse Blicke auf die Umgebung. Begleitend wurde der gesamte Bestand saniert. Es wurde die bestehende Fassade neu gestaltet und durch anthrazitfarbene Rahmen akzentuiert.

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Haus am Hang

art

Einfamilienhaus

ort

Lechbruck am See, Deutschland

zeitraum

2007

planungsumfang

-

größe

325m² | 1160m³

team

Alexander Pfanzelt, Simon Oberhammer,
Andreas Moling

Das Gebäude stellt eine Neuinterpretation des alpenländischen Haustyps dar, indem es die heutigen Anforderungen an ein Wohnhaus in einer traditionellen Grundform mit modernen Zügen vereint. Durch das Einbeziehen örtlicher Stilelemente, bei Verwendung einer ländliche Bauform, nimmt das Gebäude deutlich Stellung zu seiner Umgebung. Die Einliegerwohnung wird im gesamten nach Norden verschoben, dadurch entsteht an der Südseite eine eigenständige Terrasse für die Einliegerwohnung, die von der oberen abgeschirmt ist. Durch diese Geste ist die Einliegerwohnung auch als eingeschobener Körper im Haus wahrzunehmen und soll deshalb mit einer ortsüblichen Holzverschalung verkleidet werden. Man betritt die Hauptwohnung von Norden in eine zentrale Diele, die als Verteiler für alle drei Geschoße dient.
Die zentrale Erschließung liegt an der Wohnungstrennwand und verläuft in einem Luftraum, der sich vom Dach bis in den Keller zieht. Diese vertikale Verbindung ermöglicht es, dass Licht von oben in den Eingangsbereich fällt und eine großzügige Stimmung schafft. Jedes Geschoß wird dadurch atmosphärisch bereichert und verbunden.

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haus am See

art

Einfamilienhaus

ort

Lechbruck am See, Deutschland

zeitraum

2005-2006

planungsumfang

Lph 1 - 9

größe

168m² | 880m³

team

Alexander Pfanzelt

Dieses Einfamilienhaus ist als Zweipersonenhaushalt mit Büroräumlichkeiten konzipiert. Das Entwurfsprinzip sieht eine vollverglaste Südfassade vor, um den Berg- und Seeblick in das Gebäude zu holen. Auf der Straßenseite ist eine eingeschossige Sichtbetonbau als Prall- und Lärmschutzmauer angebracht. In diesem sind die Funktionen eines Büros, eines Gästebereichs mit Nasszelle und dem Haustechnikraum untergebracht. Der Aufenthaltsbereich im Erdgeschoss ist in einem Teilbereich zweigeschossig und bekommt durch eine Fensteröffnung im Obergeschoss Abendlicht aus Westen. Die Südfassade ist um 1,50 m zurückversetzt um einen überdachten Sitzbereich im Außenraum und einen Sonnenschutz des dahinterliegenden Schlafraums im Besonderen während des Sommers zu ermöglichen. An den Traufseiten und der hinteren Giebelwand sind keine Dachüberstände geplant worden, um eine visuelle Trennung der beiden Gebäudeteile – Satteldach und Flachbau – stärker hervorzuheben. Als Trennung zwischen öffentlichem Bereich des Bürozugangs und dem privaten Eingang wurde eine Wand aus Steinkörben erstellt. Der Bauplatz liegt hier nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplans, so konnte in Absprache mit der zuständigen Genehmigungsbehörde nach § 34 der BayBO ein Gebäude ohne die „orts(un)üblichen“ Dachüberstände errichtet werden.

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Shuffle Lechbruck am See

art

städtebauliche Studie

ort

Lechbruck am See, Deutschland

zeitraum

2006

planungsumfang

Konzeptstudie, Animationsfilm

größe

-

team

Andras Moling, Simon Oberhammer, Alexander Pfanzelt

Der Animationsfilm zur städtebaulichen Studie Lechbruck am See beinhaltet eine Neuordnung des Ortzentrums, der Nutzung leerste- hender Infrastrukturen und Neuansiedlung fehlender Angebote. Lechbruck wurde aus den beiden Orten Lech und Brugg gebildet, dadurch fehlt dem Ort ein historisch gewachsenes Zentrum. In den 1960er Jahren wurde der Tourismus von der Gemeindeführung sehr stark forciert. Neben den Einrichtungen, wie Campingplatz, Feriendorf, Gasthäusern, Fremdenzimmer ist der Ort als Kleinzentrum mit Einzelhandel für die umliegenden Gemeinden zu sehen. In den letzten 10 Jahren kam es vermehrt zu einer Schließung von wichti- gen Infrastrukturen und damit verbunden einem Rückgang des Fremdenverkehrs. Im Zuge dieser Studie wurde versucht, das Ortszentrum durch bauliche Maßnahmen aufzuwerten. Weiters wurden nur saisonal genutzte Einrichtungen, wie besipielsweise das Eisstadion aus dem Zentrum entfernt und in die ungenutzte Tennishalle verlegt. Mit dem Effekt, dass hier das fehlende Dach zur Sicherstellung des Eislaufbetriebs vorhanden ist.